Manifest zur europäischen Flüchtlingspolitik, Ljungskile, 27. Juli 2018

Freinet-Pädagog*innen nehmen zur europäischen Flüchtlingspolitik Stellung

Im Juli 2018 trafen sich 350 Lehrer*innen aus 27 Nationen für 9 Tage zum 32. internationalen Freinet-Kongress (RIDEF: Rencontre Internationale des Éducateurs Freinet) in Ljungskile, Schweden, um in guter freinetpädagogischer Tradition an einer besseren Schule für die ihnen anvertrauten Schüler*innen zu arbeiten. Sehr schnell wurde uns dabei klar, dass es nicht bei rein pädagogischen Themen bleiben konnte. Dafür sorgte schon der schwedische Staat, der mit seiner Entscheidung, nur 30 von 60 Afrikanern ein Einreisevisum für die Teilnahme am RIDEF zu erteilen, sehr deutlich aufzeigte, was europäische Abschottungspolitik momentan heißt.

So gab es auf der RIDEF immer wieder Gespräche und Diskussionen über Migration, Flüchtlinge, Grenzschließungen…, die schließlich zu dem nachfolgenden Manifest (hier in deutscher Übersetzung) führten.

Hartmut Glänzel, 1. Vorsitzender der Freinet-Kooperative e.V.,  glaenzel[at]t-online.de /
Brigitta Kovermann, Arbeitskreis Internationales der Freinet-Kooperative e.V.,  b.kovermann[at]t-online.de

Freinet-Manifest vom RIDEF in Ljungskile
27. Juli 2018