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Glossar Freinet-Pädagogik

GÉRALD SCHLEMMINGER

„Glossar zur Freinet-Pädagogik.“ In: Matthias Riemer (Hrsg.)

(2005): Praxishilfen Freinetpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt,
S. 233 – 252.

GLOSSAR ZUR FREINET-PÄDAGOGIK

Bei der Auflistung der wichtigsten, international gebrauchten Begriffe der Freinet-Pädagogik ist festzuhalten, dass es sich um keine festgelegte Doktrin handelt, sondern um eine Annäherung an eine sehr vielfältige Praxis. Diese Auflistung bedeutet nicht, dass alle diese Elemente in jeder Freinet- orientierten Klasse vorhanden sind oder sein müssen. Die Benennungen selbst sind manchmal schwankend, weil es sich um Übernahmen aus dem Französischen handelt, manche Nennungen sind für französische Freinet- Klassen typischer als für deutsche. Durch Veröffentlichungen sind sie aber tlw. auch in der deutschen Freinet-Pädagogik gegenwärtig. Natürlich ist in der Definition der Termini die französische Praxis und die Biographie des Verfassers nicht zu leugnen.

Deshalb haben wir im Deutschen alle häufiger auffindbaren Schlagwörter zu einem Freinet-Begriff aufgenommen und dann auf den häufigsten oder unserer Meinung nach angemessensten verwiesen. Außerdem haben wir den feststehenden und in der französischen pädagogischen Diskussion benutzten Begriff hinzugefügt. Vieles was heute mit „Klasse“ bezeichnet und übersetzt wird  (Klassenkorrespondenz, Klassenzeitung), war ursprünglich eher auf die gesamte (Grund-) Schule bezogen, da es sich damals häufig um einklassige Landschulen handelte; deshalb die ursprüngliche Bezeichnung wie « correspondance scolaire », « journal scolaire ». Die englische Übersetzung, so weit sie überhaupt in der Literatur vorliegt, entspricht dem häufigsten Gebrauch, andere Varianten (hier nicht aufgeführt) sind jedoch möglich.

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