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Freier Ausdruck

frausdruck

Singen
Toepfern

Ulrich Hecker

Freinet betont unablässig die aktive Natur des Lernens.
Die Aufhebung der Trennung von Kopf- und Handarbeit und der Bezug zum Alltagsleben drückt sich in der Einrichtung des Klassenraums aus: Arbeitsecken (“ateliers de travail”, am besten wohl mit “Werkstätten” zu übersetzen) gibt es dort mit zahlreichem Handwerkszeug und Material, aber auch mit Leseheften und Lernmaterialien, einer Klassenbibliothek und der Druckerei:
Arbeit als Substanz der Didaktik. Neben der Praxis des freien Textes und der Druckerei werden viele andere Möglichkeiten für die Entfaltung des “freien Ausdrucks” (“expression libre”) der Kinder produktiv gemacht.

Schattentheater
Haende

Großen Wert legen Lehrerinnen und Lehrer auf kreative, künstlerische Tätigkeiten wie z.B. freies Malen, graphische Drucktechniken, freies plastisches Gestalten mit Ton, Holz und anderen Materialien, auf freies Rollen- und Theaterspiel, Schattentheater, Tanz und Körperausdruck. Diese Ausdrucksformen dienen der Entwicklung des kindlichen Gestaltungswillens und der Phantasie sowie der spielerisch-kreativen Selbsttätigkeit. “Freier Ausdruck” bedeutet, dass es innerhalb des Unterrichts und im Klassenraum örtliche, zeitliche und inhaltliche Freiräume gibt, in denen Kinder sich völlig frei mit ihren Mitteln, Möglichkeiten und Fähigkeiten ausdrücken können.

Trommeln